Das eigene Risiko bestimmen – so geht’s!

Luis SchreckenbergAktien, Allgemein, Alternative investments, Anleihen, Basics, Crowdfunding, ETF, P2P-Privatkredite0 Kommentare

Das eigene Risiko bestimmen

Das eigene Risiko bestimmen. Beim Anlegen ist wohl nichts so wichtig wie das Risikobewusstsein. Denn wenn du nicht weißt, wie viel Risiko du bereit bist einzugehen, kannst das zu einem bösen Erwachen fĂŒhren. Solltest du eher 70% oder lieber 20% risikoreich investieren? Um das herauszufinden habe ich fĂŒr dich eine Guideline verfasst.

Das Ziel ist zu erkennen, wie viel Risiko dein Portfolio haben soll. Schlussendlich schlÀfst du dann nicht nur besser, sondern du bestimmst mit dem Risikoprofil auch deine Rendite.

Doch bevor wir klĂ€ren, wie du das eigenes Risiko bestimmen kannst, sollten wir vielleicht klĂ€ren…

Was ist „Risiko“ ĂŒberhaupt?

Risiko ist kurz gesagt das Produkt von Wahrscheinlichkeit und Ausmaß der „Katastrophe“. An der Börse heißt das, zu einem spĂ€teren Zeitpunkt weniger Geld zu haben als davor. Je höher das Risiko ist, desto höher ist auch der Verlust und die Wahrscheinlichkeit einen Verlust zu verbuchen.

Jeder entscheidet fĂŒr sich, wie viel Risiko er bereit ist zu tragen. Denn Risiko ist immer subjektiv. Den Einen ist es egal, 20% Verlust zu machen, wĂ€hrend der Andere bereits bei 5% anfĂ€ngt nervös zu werden. Damit du nicht deine FingernĂ€gel abknabberst, fordert die Geldanlage ein Risikobewusstsein.

Das eigene Risiko bestimmen

Das eigene Risiko bestimmen heißt zu entscheiden, wie viel Prozent deines Geldes in den risikoreichen und den risikoarmen Teil deines Portfolios fließt. Ein schöner Nebeneffekt dabei: Du bestimmst auch die Rendite bzw. den Verlust des Portfolios. Denn Risiko und Rendite sind stets verbunden. Wo mehr Rendite ist, ist auch mehr Risiko. Im Klartext:

Das eigene Risiko bestimmen

Blaue Punkte symbolisieren Geldanlagen

Rendite ist die „Belohnung“, die du fĂŒr ein gewisses Risiko bekommst.

Doch wo fÀngt man an, wenn man sein eigenes Risiko bestimmen möchte?

Als erstes solltest du dir deine Lebenslage vor Augen fĂŒhren. Sie ist der Grundstein, auf dem alle deine Investitionen aufbauen. Dabei gibt es viele Aspekte, die zu beachten sind. Die wichtigsten habe ich hier fĂŒr dich aufgelistet.

Mit dem Alter das eigene Risiko bestimmen

Obwohl es uns nicht gefallen mag, mĂŒssen wir den Tatsachen ins Auge sehen.

Jung vertrÀgt mehr Risiko als alt.

Wer von uns war als Teenager nicht der Meinung, er sei unbesiegbar? Inliner fahren ohne Helm und Knieschutz, BlutgrĂ€tschen beim Fußball auf dem Schotter oder auf Ästen turnen. Das doch ein Wehwehchen Hin und Wieder vorkam hielt uns nicht davon ab, weiterzumachen.

Im Alter wĂŒrde ich mich aber nur noch mit Helm auf ein Skateboard wagen. Denn wenn da was schief geht – oh weh!

Ähnlich sieht es mit der Geldanlage aus. JĂŒngere Menschen haben noch ihr gesamtes Arbeitsleben vor sich. Damit also auch mehr zukĂŒnftiges Einkommen.

Das soll jetzt nicht heißen, dass man in jungen Jahren bequem Schulden schreiben kann. Sondern eher, das jĂŒngere Menschen eine Fehlinvestition besser verkraften können.

Entsprechend unterscheiden sich auch die Portfolios der Altersklassen. Je Ă€lter, desto sicherheitsorientierter. Etwas, das in meinen Augen auch sehr vernĂŒnftig ist.

Wie kannst du also mithilfe des Alters das eigene Risiko bestimmen?

Wie bestimme ich das eigene Risiko

Die Formel nur ein Anhaltspunkt

Es gibt eine bekannte Formel, nÀmlich

100 – Alter = % Risikoreicher Teil

Ein 25-JĂ€hriger wĂŒrde also 75% seines Geldes in den risikoreichen Teil investieren. Jemand mit 65 Jahren eher 35%. Diese Formel sollte allerdings niemals als pauschale Antwort gelten. Denn wesentlich wichtiger als das Alter ist die Lebensphase. Und dazu gehören bspw. Verpflichtungen. Hinzu kommt, das 35% schon sehr viel ist.

Das eigene Risiko bestimmen – wenn soziale Verpflichtungen das Risiko beeinflussen

Unter einer sozialen Verpflichtung verstehe ich die Verbindlichkeit, die du zu anderen Menschen hast. In erster Linie also zu deiner Familie bzw. deinen Kindern.

NatĂŒrlich bleibt es jedem selbst ĂŒberlassen, zu entscheiden. Aber ich fĂŒr meinen Teil wĂŒrde nicht alles anlegen, wenn ich Verpflichtungen gegenĂŒber anderen habe. Schließlich kann ich nie sicher sagen, welche Kosten in der Zukunft anfallen werden. Dazu gehören auch Szenarien, in denen ich meine Arbeit verliere oder krank werde. Vielleicht ist es ein Unfall des Partners oder die Kinder wollen auf Klassenfahrt?

Das eigene Risiko bestimmen heißt also, die Zukunft deiner Umgebung abzuschĂ€tzen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll neben deinem Puffer, auch einen Weiteren fĂŒr deine Mitmenschen zu haben. Daher ist eine pauschale Aussage nicht möglich und ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

NatĂŒrlich kommt es neben den Verpflichtungen auch auf…

Deine finanzielle Lage an

Dies ist wohl die wichtigste SteuergrĂ¶ĂŸe, wenn du das eigene Risiko bestimmen willst. Schließlich kann der, der mehr hat auch mehr riskieren. Die Frage lautet daher: Wie viel kann ich ĂŒberhaupt investieren, in dem Wissen, das keine Investition 100% sicher ist?

Um auf diese Frage eine Antwort zu finden, schauen wir uns die folgenden 3 Summen an.

  1. Ersparnisse und Schulden
  2. Einkommen und Ausgaben
  3. Humankapital

Eines gilt aber immer:

Schulden < Investition

Schulden vor Investitionen. Das heißt erst tilgen, dann investieren.

Robert Kiyosaki, der Autor des Bestellers „Rich Dad Poor Dad“(Partnerlink) empfiehlt diese Fahrweise nachdrĂŒcklich. Und ich widerspreche keineswegs. Denn mit einem Zinssatz von knapp 10% (Dispokredit), und einer Rendite am Markt von etwa 6%, ist man mit einem Investment in die Tilgung wesentlich besser beraten.

Sofern keine Schulden, sondern Ersparnisse vorhanden sind ist auch hier die Frage, wie viel du davon in risikoreiche Anlagen investieren willst.

Sind etwa grĂ¶ĂŸere Ausgaben in der Zukunft absehbar? Eventuell eine Reparatur des Autos oder eine Hochzeit? Stichwort soziale Verpflichtung: bekommt das Kind eine neue Spange? Wie sieht es mit einer Urlaubsreise aus oder Kurse, um eine neue Sprache zu lernen Letztendlich entscheidet jeder fĂŒr sich, denn es kommt auf die Lebensphase an, in der du dich befindest.

Empfehlenswert ist, einen Puffer von etwa 4-6 MonatsgehĂ€lter zu haben. Wer noch einen Schritt weitergehen will, kann zusĂ€tzlich noch etwa 10% des Anlagevolumens zurĂŒcklegen.

Damit kannst du ĂŒberraschende Ereignisse gut abwehren. Dazu gehört auch eine KĂŒndigung. Stell dir also selbst die Frage:

Wie lange könnte ich bzw. wirÂ â€žĂŒberleben“, wenn ich nĂ€chsten Monat meine Arbeit verliere?

Risiko der Einnahmen und Ausgaben

Wie sicher ist dein Einkommen? Eher unsicher, sprich selbststÀndig oder bist du ein Beamter?

Sofern du meinst, dein Einkommen sei sicher, forsche lieber nochmal nach. Wie oft wurden Leute in schweren Krisen einer Firma entlassen. Opel in Antwerpen, ThyssenKrupp andauernd und als neustes Beispiel hat Siemens 4500 Stellen gestrichen.

Ähnlich wie bei der Rente, ist die Anzahl deiner GeldsĂ€ulen von großer Bedeutung. Je mehr Quellen du besitzt, aus denen du Einkommen beziehst, desto besser. Denn bricht mal eine weg, kann dich immer noch der Rest stĂŒtzen.

Dabei solltest du darauf achten, dass die Quellen sich nicht beeinflussen. Ein Fondsmanager sollte selbst bspw. weniger in Aktien investieren, da sein monatliches Einkommen bereits von Aktien abhĂ€ngt. Hingegen ist das Gehalt eines Beamten kaum mit dem Aktienmarkt verbunden. Das Stichwort heißt also: Diversifikation.

Anders sieht es bei den Ausgaben aus. Je weniger Fixkosten du hast, desto besser fĂŒr deinen Geldbeutel. Ultimativ kannst du dann auch wesentlich mehr investieren.

Gut also, wenn du dich informierst wo Ausgaben gesenkt und Einnahmen gesteigert werden können. Schreibe dazu 5 Dinge auf, wie du mehr Geld verdienen kannst und 5 Dinge, wie du die Ausgaben minimieren kannst. Als nÀchsten Schritt setze das Notierte in einem festen Zeitraum um.

Das Humankapital – Grundlage fĂŒr das eigene Risiko

Was ist das Humankapital?

Einfach gesagt ist es das Kapital, dass du bis zur Rente noch erhalten wirst. Also der zukĂŒnftige Geldfluss, beruhend auf deinem Wissen und deinen FĂ€higkeiten.

Das eigene Risiko Bestimmen - Humankapital

Humankapital: Jung und Alt

Das bedeutet, dass ca. 91% des Vermögens eines 25-JÀhrigen in der Zukunft liegt. Anders sieht das bei einem 67-JÀhrigen aus, der nicht mehr arbeitet. Hier macht das Humankapital zwischen 0 und 8% seines Vermögens aus.

Dies ist der Hauptgrund, warum JĂŒngere auch wesentlich höhere Risiken eingehen können als Ă€ltere Menschen. Ihr Humankapital ist wesentlich grĂ¶ĂŸer. Doch ist die zeitliche Komponente nicht die wichtigste.

Der wichtigste Faktor ist das Wissen und die FĂ€higkeiten. Es ist von fundamentaler Bedeutung, das Humankapital so frĂŒh wie möglich zu fördern. Bspw. durch BĂŒcher, Seminare, Kurse und Lernvideos. Je mehr und je frĂŒher, desto grĂ¶ĂŸer ist das Kapital am Ende.

Das Humankapital ist mit Abstand das wichtigste Kapital, dass dir „zur VerfĂŒgung“ steht.

Und was hat das mit dem Risiko zu tun?

Nun ja, jedes Portfolio lÀsst sich in 2 Teile spalten: Risikoreich und Risikoarm. Letztendlich bildet das Humankapital aber den 3. Teil.

Investitionen in sich können Renditen von astronomischen Ausmaßen erklimmen und meistens sind es auch die risikoĂ€rmsten. Bevor Aktien oder ETFs oder andere Wertpapiere gekauft werden, solltest du dich fragen, ob das Geld – oder ein Teil davon – vielleicht besser in deine Bildung investiert wĂ€re.

Auf dieser Seite kannst du dein Humankapital ausrechnen. Beachte aber, dass diese Form des Kapitals natĂŒrlich nie genau feststeht und sie nicht beziffert werden kann. Somit dienst die Seite auch nur als Anreiz.

Das eigene Risiko bestimmen durch den Anlagehorizont

Kommen wir zum vorletzten Thema: der Anlagehorizont.

Jeder kennt es. Die MÀrkte sind volatil und können kurzfristig sehr heftig schwanken. Langfristig geht es aber bergauf.

Denn auch wenn ein Crash eintrifft – und das wird frĂŒher oder spĂ€ter der Fall sein – geht die gesamte Weltwirtschaft nicht gleich den Bach herunter. Sie schĂŒttelt sich – mal kurz, mal lang und macht weiter.

Daher gilt fĂŒr mich je lĂ€nger du investiert bleibst, desto höher ist die Rendite bei sinkendem Risiko. Diese Annahme (ja, es ist nur eine Annahme) ist in der Wissenschaft sehr umstritten und ist als „Zeitdiversifikation“ bekannt.

Doch lÀsst die Zeitdiversifikation eines mit Gewissheit sagen:

Je volatiler und risikoreicher, desto lÀnger sollte der Anlagehorizont sein.

Die untere Grafik zeigt die Wertsteigerung des MSCI World Index von 1969 bis Mitte 2017 und soll diesen Umstand zeigen.
Das Beispiel: Immer zum Höchststand vor einer Krise gekauft.

Das Ergebnis: Wenn zum Hochstand gekauft wird, dann kann es sehr lange dauern, bis die Talfahrt ĂŒberstanden ist (9 Jahre). Ein langer Atem ist also notwendig, wenn das Risiko hoch ist.

MSCI World seit 1969

MSCI World von 1969 bis 2017. Die LĂ€nge einer roten Linie gleicht 15 Jahre.

Das eigene Risiko bestimmen – Deine Risikobereitschaft

Es spielen viele Ă€ußerliche Faktoren eine Rolle, wenn du das eigene Risiko bestimmen willst. Dein Alter, dein Beruf, deine Arbeit, Familie und Umfeld, Ersparnisse usw. Doch das mit Abstand wichtigste ist deine Psyche.

Bisher haben wir nur objektive Details beleuchtet. Doch Menschen sind nun mal emotionale Wesen, die Fehler machen. NervositĂ€t, Angst und Unentschlossenheit. All das kann dazu fĂŒhren, dass irrational gehandelt wird. Kaufen – Verkaufen, Kaufen – Verkaufen.

Hin und Her macht leider immer noch die Taschen leer.

Wie sieht es also aus, wenn dein Portfolio um 30% fĂ€llt? Aus 10.000€ mal eben 7.000€ werden?

Wie bestimmt du das eigene Risiko

Möglicher Kontostand

Als Hilfe habe ich dir Fragen unten aufgelistet. Je nachdem wie oft du mit „Ja“ antwortest, neigst du zu niedrigem bzw. höherem Risiko.

  1. Ärgerst du dich tagelang, wenn du ein Spiel verlierst?
  2. FĂ€hrst du mit einem Porsche trotzdem gemĂŒtliche 100 km/h auf der Autobahn?
  3. Verzichtest du auf GeflĂŒgel, wenn in Vietnam oder China eine Vogelgrippe ausbricht?

Falls hier schon 3 Ja’s fielen, solltest du mehr in risikoarme Anlagen investieren. Dazu gehören primĂ€r Staatsanleihen und Festgeld.

  1. Nimmst du beim Urlaub am Strand immer einen Sonnenschutz mit?
  2. Kennst du die Preise und Aktionen des Supermarkts um die Ecke auswendig?
  3. Verzichtest du beim Fahrradfahren auch mal auf deinen Helm wenn’s schnell gehen muss?

Die Tendenz dieser Gruppe ist schon eher gelassener. Kursverluste verkraftest du mental. Eine 50-50 Gewichtung ist hier angebracht (50%risikoreich, 50%risikoarm). NatĂŒrlich unter BerĂŒcksichtigung der Lebensphase.

  1. Kannst du auf ein Teil des Geldes ohne Probleme verzichten?
  2. Bist du der Typ fĂŒr Bungee-Jumping und Fallschirm springen?
  3. Überholst du auf bei unĂŒbersichtlichen Kurven?

Dann bist du bereit, ein höheres Risiko einzugehen. Also eher in Richtung 75-25.

Damit du ein GefĂŒhl fĂŒr Risiko bekommst, ist es nicht schlecht ein Musterdepot zu eröffnen und mit einem fiktiven Betrag zu spielen. Du kannst so gezielt risikoreiche Titel kaufen und extra auf Verluste spekulieren.

Stell dir vor, der Verlust wÀre Wirklichkeit. Kannst du damit umgehen?

Fazit

Wie du sieht spielen viele Faktoren eine Rolle, wenn du das eigene Risiko bestimmen willst. Es ist nicht nur das Alter, die Psyche und die Einkommensquelle. Sondern eben auch das Umfeld und die soziale Verpflichtung. Ebenso wichtig ist auch dein Ziel.

Was will ich in welcher Zeit erreichen? Sind es Dividenden, die mich im Alter unterstĂŒtzen und möchte ich das Depot weitergeben? Bin ich ĂŒberhaupt auf Dividenden angewiesen, oder kann ich thesaurierend (reinvestieren) anlegen? Sollen es schnelle (risikoreiche) Kursgewinne oder langfristige sein?

Ich hoffe ich konnte dir ein Bild geben, was es alles zu beachten gilt, um sein eigenes Risiko zu bestimmen. Dabei ist es natĂŒrlich eine Gratwanderung zwischen was habe ich im Überschuss? und was bin ich bereit aufs Spiel zu setzten?

Ich fĂŒr meinen Teil habe mich aufgrund meines Alters, der eigenen Risikobereitschaft, der Lebensphase, des Anlagehorizonts und des Humankapitals dazu entschlossen, 75% meines Geldes in risikoreiche Anlagen zu stecken. Zugegeben bin ich momentan eher bei 80-20. Doch dies wird sich mit der Zeit durch meine monatliche Sparrate lichten.

Zum Schluss kann ich noch diese Seite empfehlen. Es handelt sich um einen Simulator von Professor Martin Weber der UniversitĂ€t Mannheim. Der Anwender hat die Möglichkeit Endwerte eines fiktiven Geldbetrages zu sehen. Die Daten bauen leider nur auf die historischen Kurswerte des DAX auf und lassen die Weltwirtschaft außen vor. Auch ist der Anlagehorizont auf 5 bzw. 10 Jahre limitiert. Trotzdem bietet die Simulation einen guten Einblick in die RealitĂ€t.

Das eigene Risiko bestimmen – so geht’s!
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