Meine Ziele 2018

Luis SchreckenbergAllgemeinLeave a Comment

Ich weiß, es ist etwas spät für die Ziele 2018. Schließlich ist schon das erste Quartal rum. Aber trotzdem finde ich es immer besser, wenn etwas zu Papier (sei es auch nur virtuell) gebracht wird. Denn dann hat man zumindest den ersten Schritt in Richtung Realisierung getan.

Außerdem finde ich Ziele etwas sehr Persönliches. Sie sagen viel über Menschen aus. Nicht umsonst fragen Personalleiter oft in Vorstellungsgesprächen: „Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“

Zugegeben, trifft diese Frage eher auf jüngere Arbeitnehmer zu. Doch trotzdem, Ziele sind was Persönliches und über sie kann man viel über einen Menschen erfahren. Wo er hin will und was ihn im Leben antreibt.

Daher möchte ich mit euch auch meine Ziele teilen. Sie sollen als Inspiration dienen und natürlich auch meine persönliche Benchmark sein. Vielleicht werde ich sie nicht alle erreichen, vielleicht erreiche ich nur ein paar oder sogar alle. Aber das ist gar nicht der Grund für Ziele.

Ziele dienen nämlich der Motivation. Denn Niedergeschriebenes ist wie ein Vertrag. Das bedeutet für mich, dass ich alles Erdenkliche tue, damit die Ziele erreicht werden. Und wenn die Ziele groß genug sind und ich sie nur um ein Haar verfehle, habe ich trotzdem Großes erreicht. Daher auch der Spruch: „Shoot for the Stars!“

Beginnen wir mit den Finanzen. Logisch, denn immerhin ist es ein Finanzblog.

Meine finanziellen Ziele

Für 2018 sehen meine Finanzen wie folgt aus:

  1. ≥ 100€ Dividenden erhalten
  2. Meine 2. Aktie kaufen
  3. Einen Nebenjob beginnen, um 200€ mehr im Monat zu investieren
  4. 100€ mit dem Blog verdienen

Das erste Ziel ist ganz klar von motivierender Natur. Ich will 2018 einen dreistelligen Dividendenbetrag kassieren. Die Zahl 100 klang hübsch und rund. Daher war die Messlatte also schnell gefunden.

Doch nicht nur ETFs sollen diesem Zweck dienen. Zugegeben sind sie für mich das absolute To-Go-Papier für den langfristigen Vermögensaufbau. Doch ich möchte nicht nur auf ein Wertpapier bauen. Daher habe ich mich kurz nachdem der ETF Sparplan lief mit Aktien befasst. Hauptsächlich mit der Dividendenstrategie.

Warum Aktien und warum Dividenden? Es geht mir dabei um die kleine extra Rendite von Aktien gegenüber ETFs. Einen kleinen Boost eben. Ich fühle mich einfach etwas wohler, wenn verschiedene Wertpapiere in meinem Depot liegen und ich nicht nur von Computern oder Fondsmanagern abhängig bin. Außerdem möchte ich von den Gewinnen der Unternehmen so schnell es geht profitieren, ohne Anteile zu verkaufen

Das Ziel heißt also ein zweites, gutes Unternehmen zu finden und zu kaufen. Mindestanzahl: 20 Aktien.

All das bringt mich natürlich meinem langfristigen Ziel der finanziellen Freiheit nur minimal näher. Daher müssen größere Geldbeträge her. 200€ über einen Nebenjob bspw.

Warum 200€? Weil dann meine monatliche Sparquote vierstellig wird. Dieses Extrageld werde ich allerdings nicht in ETFs, sondern in Aktien investieren und so jedes Jahr ein neues Unternehmen dazu kaufen. Letztlich ist dies auch Teil meiner Vermögensplanung.

Das letzte Ziel ist zwar auch von finanzieller Natur, doch steck ein anderer Grund hinter den 100€ Einnahmen. Denn zum einen möchte ich damit die laufenden Kosten des Blogs decken (Serverkosten, Themekosten usw.) Zum anderen ist diese Zahl für mich eine kleine Anerkennung meines Werkes und der Arbeit, die ich in die Artikel stecke.

Damit hätten wir die Finanzen.

Wie sieht es mit der Weiterbildung aus?

Geld ist nämlich nicht alles. Daher habe ich nicht nur monetäre Ziele, sondern möchte auch mein Wissen vergrößern.

Zurzeit arbeite ich als Ingenieur bei einem großen Anlagenbauer. Doch Ende August wird voraussichtlich mein letzter Arbeitstag sein. Was dann? Tja, das Naheliegendste wäre, sich umzuschauen was der Arbeitsmarkt noch so zu bieten hat. Viel besser finde ich allerdings die Alternative: Mich noch wertvoller für den Markt machen.

Was wäre, wenn ich jetzt, in jungen Jahren die Zeit nutze und einfach weiter studiere? Aus dem Bachelor ein Master oder sogar ein Diplom mache? Dieser Gedanke was u.a. der Auslöser, damit ich mich nochmal für ein paar Jahre auf die Schulbank pflanze. In diesem Bereich lautet das erste Ziel also: Ein weiterführendes Studium.

Allerdings ist hier noch nicht Schluss. Ich möchte an mindestens einer Hauptversammlung einer meiner Unternehmen teilnehmen. 2018 möchte bei drei Veranstaltungen der Finanzbranche dabei sein. Sei es Messen, Seminare oder andere coole Events. Ich bin da nicht wirklich wählerisch.

Neben all dem stehen aber noch weitere Dinge auf meinem Zettel. Und zwar:

  1. 12 Bücher lesen
  2. 25 Analysen von ETFs bzw. Analysen Indizes anfertigen

Mal schauen ob ich das hinkriege!

Neben Geld und Karriere gibt es doch noch was – Leben!

Luis Portrait

Leistungsdruck ist nur in Maßen gut. Wo bleibt die Entspannung, der Lifestyle?

Dieses Jahr möchte ich wieder zweimal verreisen. Leider nicht zu meinen Traumzielen Island und Thailand. Denn ich muss zugeben, dass ich dieses Ziel bereits zu 50% geschafft habe.

Letzte Woche war mein Geburtstag und wir fuhren nach Groningen, Niederland. Ausland Nummer zwei wird wahrscheinlich Mexiko werden. Denn meine Eltern und meine Brüder planen eine Reise bereits seit Anfang des Jahres. Da möchte ich natürlich nicht fehlen!

Neben den neuen Erfahrungen und Eindrücken ist auch Sport für mich ein wichtiger Baustein. Daher lautet auch hier das Mantra: „3x wöchentlich“. Bisher bin ich damit auch gut gefahren, wenn man über die kleinen Fehltritte hingeschaut.

Allerdings reicht mir „3x wöchentlich“ nicht als Benchmark aus. Viel besser finde ich Gewichte als Vergleich. Daher möchte ich folgende Gewichte bis Ende 2018 stemmen können:

  1. Kniebeugen: 109kg
  2. Kreuzheben: 136kg
  3. Bankdrücken: 82kg
  4. Schulterdrücken: 55kg

Woher diese Werte? Ich orientiere mich an den Kraftstandards für Männer. Konkret: an die der Anfänger. Jedoch mit einem Unterschied:

Dieses Gewicht soll nicht meine Maximalkraft sein (sprich eine sauber ausgeführte Wiederholung), sondern ich möchte ein ganzes Training so durchführen (Für gewöhnlich 3 Sätze à 8 Wiederholungen) können. Zugegeben bin ich auch hier knapp dran es zu meistern. Für mein langfristiges Ziel in dem Bereich dauert es noch eine Weile (Kraftstandards von Fortgeschrittenen).

Mit der Zunahme des Trainingsgewichts geht der Verlust des Körperfettanteils einher. Mein Ziel für 2018 ist es ein KFA von ≤20% zu haben. Denn leider tendiert mein Körper zu hohen Fettreserven, weshalb Diäten für mich zum Alltag dazugehören. Er ist anscheinend der Meinung, dass Fett Gold wäre. Wenn ich also nicht aufpasse, sind schnell mal 30% oder 35% drin.

Das war’s schon?

Wir alle wachsen und erfahren stets Neues. Daher wandelt sich auch unser Blickwinkel mit den Jahren, die wir auf dieser schönen Erde verbringen. Für 2018, sind das meine Ziele. Kommt noch das eine oder andere hinzu? Vielleicht. Doch erstmal muss ich diese Dinge bewältigen.

Wie sieht es mit deinen Zielen aus?
Hast du einen besonderen Meilenstein, den du 2018 gerne erreichen willst? Vielleicht hast du schon ein Ziel erreicht? Welches war es? 

Meine Ziele 2018
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